Bezirksklinikum Mainkofen

Bezirksklinikum Mainkofen

Neubau Forensik

Das Bezirksklinikum Mainkofen wurde 1910 als Heil- und Pflegeanstalt errichtet. In Anlehnung an die in Deutschland und Österreich für solche Bauvorhaben vorherrschende Architektursprache entstand eine weitläufige Anlage mit über 30 Jugendstilgebäuden in parkähnlicher Umgebung. Die für diese Epoche moderne Gesamtanlage ist in ihrer Struktur weitestgehend erhalten. Die homogene Bebauung der Anlage ist bestimmend für das Ortsbild Mainkofens und steht unter Denkmalschutz. Für den geplanten Forensik-Neubau wurde daher - auch unter dem Aspekt der Denkmalpflege - keine Innenverdichtung, sondern ein neuer Bebauungsansatz außerhalb der bisherigen Ringbebauung gewählt. Darüber hinaus waren auch funktionale und sicherheitstechnische Anforderungen, sowie die Einbeziehung der bestehenden Forensik-Station C 8 ausschlaggebend für die Wahl des Baugrundstückes unmittelbar im westlichen Anschluss an das bestehende Bezirksklinikum. Zur städtebaulichen Einbindung der neuen Forensik in die vorhandene Bebauungsstruktur werden die einzelnen Funktionsbereiche in getrennten Baukörpern untergebracht. Die gestaffelte Höhenentwicklung der Gebäude bleibt dabei unter den Firsthöhen der bestehenden Gebäude. Durch die von der Mainkofener Straße zurückgesetzte Bebauung bleibt Raum für eine wirksame Eingrünung der neuen Forensik.

BauherrFreistaat Bayern/Bezirk Niederbayern
StandortMainkofen A3, 94469 Deggendorf
BGF5.895 m²
FertigstellungDezember 2013